Karawanenwanderung mit Hafid
"Jemanden in die Wüste schicken" - wir verwenden diese Phrase gerne negativ, allerdings kann ich das Gegenteil behaupten. Mein Wüstentrip hat nicht nur mich selbst verändert, sondern auch die Sicht auf manche Dinge.
Gerne stelle ich den Kontakt zu Hafid her, oder begleite euch sogar!
Die Leere Der Wüste
Die Leere der Wüste – Klarheit im Nichts
Was passiert, wenn nichts mehr da ist – außer Weite, Stille und Stein?
In der Wüste wird die Leere greifbar. Nicht als Mangel, sondern als Raum: Raum für Gedanken, für Erkenntnis, für inneren Wandel.
Meine Karawanenwanderung mit Hafid Benyachou von Akabar Sahara Treks durch das Jebel Bani Gebirge hat mir gezeigt, was echte Stille ist. Keine Geräusche, keine Ablenkung, kein Tun – nur der eigene Atem, der Sand unter den Füßen und der Himmel darüber.
Zuerst war da Unruhe. Mein gewohntes Muster – fliehen, wenn’s zu still wird – kam hoch. Doch ich konnte nicht fliehen. Ich musste bleiben. Aushalten. Und genau dort, mitten im Nichts, begann etwas Neues.
Nach Tagen in der Wüste kamen plötzlich Antworten. Klar, wie Lichtblitze. Lösungen, Erkenntnisse, innere Ruhe. Die Leere hatte Raum geschaffen – für das Wesentliche.
Wissenschaftler wie Birbaumer und Seligman bestätigen: Unser Gehirn braucht Leere. Nur in der Stille kann sich das überlastete Nervensystem regenerieren. Unser „Tor zum Bewusstsein“, der Thalamus, filtert neu, wenn die Reize draußen bleiben.
Die Wüste hat mir eine neue Achtsamkeit geschenkt. Wie ein Reset. Alte Muster zeigten sich und durften gehen. Ich stand nackt da – und wurde neu gekleidet.
„Jemanden in die Wüste schicken“ – das klingt für mich heute wie ein Geschenk.
Was Hafid organisiert, ist mehr als eine Wanderung. Es ist eine Reise zu dir selbst. Authentisch, achtsam, fernab von Tourismus. Wenn du bereit bist, dich auf die Leere einzulassen, findest du vielleicht genau dort das, was dir wirklich gefehlt hat: dich selbst.